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Sonntag, 16. November 2014

Bemusterungstermin im Bauzentrum Happe in Rheda-Wiedenbrück

Am 06.11.2014 stand der Bemusterungstermin für die Fliesen und Innentüren an. Im Rahmen dieses Termins musste ich mich verbindlich für die konkret zu verwendenden Materialien entscheiden. Fliesen kommen im EG in der Diele, der Küche, dem Gäste-WC und dem Hauswirtschafts-/Hausanschlussraum zum Einsatz, während im OG nur im Badezimmer Fliesen gelegt werden.

Im Bauzentrum Happe in Rheda-Wiedenbrück angekommen hatte ich nach erster Sichtung des Fliesenangebots direkt das Gefühl, dass ich hier das Richtige finden werde. Da ich ein bisschen früher da war, als mit dem Bauleiter vereinbart, konnte ich mich in Ruhe umschauen.

Für das Badezimmer oben habe ich recht schnell eine Kombination aus dunklen Bodenfliesen und weißen Wandfliesen gefunden, die mir sehr gut gefällt. Auf dem folgenden Bild sind auch zwei Varianten von dazu passenden Bordüren zu sehen, die ich aber nicht genommen habe.



Unten habe ich für alle zu fliesenden Räume eine mittelgraue Bodenfliese ausgesucht (Atlas Concorde Zone Grey).

Oben links der Vinyl-Bodenbelag für's Wohnzimmer, unten links Holzstück der Buchentreppe, rechts die Fliese für den Bodenbelag im EG
Als der Bauleiter pünktlich zum Termin erschien, war eigentlich nur noch die Wandfliese für das Gäste-WC offen. Hier habe ich mich für die gleiche Fliese wie im Badezimmer oben entschieden, denn diese passt auch sehr gut zur Bodenfliese für das EG.


Im Anschluss wurden dann noch Details wie z. B. die Verlegerichtung mit dem Bauleiter zusammen festgelegt. Die Fliesen werden dabei i. d. R. mit der langen Seite orthogonal zur Laufrichtung verlegt. In der ebenerdigen Dusche werden die Bodenfliesen dann genau anders herum gedreht und an einer Seite auch als Wandfliese weiter geführt. Die Dusche habe ich nun etwas länger gemacht. Ursprünglich war eine Breite von 90 cm und eine Tiefe von 110 cm geplant. Jetzt ist die Dusche etwa 150 cm tief geplant. Außer für eine etwas längere Glaswand/Duschabtrennung entstehen hierdurch keine Mehrkosten. Mittlerweile gibt es auch Duschtassen aus Acryl, die (fast) ebenerdig sind. Davon hat mir der Bauleiter jedoch abgeraten, da diese bei einem durchschnittlichen Personengewicht und der vorliegenden Duschgröße leicht in Schwingung geraten, da diese i. d. R. nur an den vier Eckpunkten befestigt werden.

Nicht nur in der Dusche werden durch Einsatz der Bodenfliesen an einer Wand Akzente gesetzt, sondern auch an der Badewanne. Die Seitenteile und Ablagen der Badewanne werden ebenfalls mit den dunklen Bodenfliesen bedeckt. Des Weiteren wird die Badewanne in den Boden eingelassen, sodass diese nur noch etwa 40 cm über diesem hinaus schaut.

Bei den Innentüren hatte ich mir vorab schon überlegt, dass diese in Richtung Landbuche gehen sollten. Die Standardtür die verbaut wird, ist zwar auch in Buche, jedoch wie erwartet farblich viel zu gesättigt. Der Berater hatte aber zum Glück noch einen Fächer mit anderen Buchefarben da. Daher habe ich mir eine Tür ausgesucht, die nur noch leicht gesättigter/dunkler ist als der Buchenfarbton der Treppe (hatte ein Holzstück der Treppe dabei, helle Buche, parkettverleimt). Dies hat den Hintergrund, dass die Türen eine Laminatoberfläche haben und sich farblich nicht mehr verändern, während die Treppe aus Massivholz hergestellt wird und daher noch etwas nachdunkelt. Auf Dauer sollte das dann hoffentlich passen. In Bezug auf die Drückergarnitur habe ich mich für das "Topmodell" entschieden: Ein schlichter und einfacher Edelmetallgriff mit "eckiger Biegung" (ähnl. Huga Linea).

Die Bemusterung war aber nur der erste Teil des Termins. Im zweiten Teil habe ich mich mit dem Bauleiter über den weiteren Ablauf und sonstige Fragen - insbesondere in Bezug auf die Ausführungsplanung - verständigt. In diesem Jahr wird nun nur noch bis zur Sohle gebaut. Erst im nächsten Jahr geht es dann - sobald es das Wetter zulässt - richtig los. Das stellt zwar eine Verzögerung zum eigentlich geplanten Ablauf dar, jedoch kann man weder dem Generalunternehmer noch mir einen Vorwurf machen. Wir haben uns um alles gekümmert, was nötig war, aber die Erschließungsarbeiten sind dann doch eben nicht schnell genug fertig geworden (ursprünglich war mal Anfang September, dann Anfang Oktober von der Stadt für den Abschluss der Erschließungsarbeiten kommuniziert worden), sodass nach der Bodenplatte wahrscheinlich erstmal und seriöserweise eine winterbedingte Baupause eingelegt wird.

Montag, 7. Juli 2014

Küchenkauf bei Rathmer in Lüdinghausen

Der dritte Donnerstagstermin fand in Lüdinghausen in der "Wohnwelt Rathmer" statt.

Ich hatte mich zwischenzeitlich dazu entschieden, die Küche bei Rathmer zu kaufen.
Dort angekommen wurden zunächst mit meiner Küchenplanerin die Pläne aktualisiert und an die neusten Erfordernisse angepasst: Alle Schränke sind nun verschwunden und durch Schubladen ersetzt worden. Außerdem haben wir uns noch die Beleuchtung genauer angesehen: Halogenlampen und einzelne LED-Lämpchen bringen ungefähr die gleiche Leuchtkraft. Dagegen strahlen die Flächen-LEDs deutlich mehr, was für eine optimale Ausleuchtung sorgt. Daneben habe ich auch noch eine Umlegearmatur für die Spüle in den Auftrag aufgenommen. Da die Spüle direkt vor dem Fenster untergebracht ist, könnte man selbiges aufgrund des Wasserhahns nicht mehr öffnen. Die Umlegearmatur ermöglicht ein Abknicken und somit dann doch das Öffnen des Fensters.

Da der Auftrag somit nun wieder deutlich umfangreicher geworden war, ging es wieder ans Verhandeln. Die zusätzliche Beleuchtung und die Umlegearmatur habe ich nahezu kostenlos bekommen. Lediglich für die Schubladen musste ich einen Aufpreis bezahlen.

Nachdem ich den Kaufvertrag unterschrieben hatte, habe ich auch die Planung ausgehändigt bekommen sowie zwei Bilder des 3D-Modells, die bereits genau erahnen lassen, wie die zukünftige Küche aussehen wird:



Detailliertere Pläne - insbesondere für die Anschlüsse - erhalte ich am Montag.

Sonntag, 29. Juni 2014

Küchenberatung bei Rathmer in Lüdinghausen

Nachdem ich mit den Ergebnissen des Küchentermins bei Brauckhoff in Castrop-Rauxel unzufrieden war, habe ich mich Samstag spontan dazu entschlossen, nach Lüdinghausen zu fahren. Dort gibt es das Möbelhaus Rathmer, welches unteren anderem auch Küchen anbietet. Meine Eltern haben hier ihre Küche gekauft und waren sowohl mit der Beratung als auch mit der Küche sehr zufrieden.

Zuerst habe ich mich in der umfangreichen Küchenabteilung umgeschaut. Dabei wurde ich von einer Küchenplanerin angesprochen, die mir eine Beratung anbot, welche ich gerne in Anspruch nahm. Auch hier hatte ich wieder die Entwurfspläne des Hauses dabei. Statt diese direkt in den Computer zu übertragen, wurde der Raum erstmal auf einem Blatt Papier gezeichnet und grundsätzliche Fragen zu Wünschen und Geräten geklärt. Im Gegensatz zum Termin bei Brauckhoff hatte ich hier den Eindruck, dass sich die Beraterin dafür interessiert, eine optimale Lösung für mich zu finden und hat sich von sich aus Gedanken über alternative Varianten gemacht und alle Überlegungen immer anschaulich erklärt. Teilweise sind wir auch durch das Geschäft gelaufen und sie hat mir entsprechende Materialien, Schränke, Mechanismen etc. am Beispiel gezeigt. Zudem hatte sie auch noch einige Tipps zur Anordnung der Schränke/Geräte in der Küche auf Lager, die ein effizientes Arbeiten ermöglichen, z. B. sollte neben dem Kühlschrank eine Arbeitsoberfläche sein, sodass man Lebensmittel, die man aus dem Kühlschrank genommen hat direkt abstellen kann. Beim Plan von Brauckhoff wurde dies z. B. nicht berücksichtigt. Hier war direkt neben dem Kühlschrank die Backofen-/Mikrowellenkombination eingezeichnet. Dieses Detail hätte mich später sicherlich sehr geärgert.

Danach benötigte sie eine halbe Stunde, um alles in den Computer zu übertragen und ein 3D-Modell zu erstellen. Da ich noch bzgl. anderer Möbel schauen wollte, kam mir das sehr entgegen. Als wir uns dann wieder getroffen haben, konnte ich die geplante Küche auf einem großen Monitor in 3D bestaunen. Auch hier konnte ich die Planung nicht mit nach Hause nehmen und nochmal überdenken. Die Küchenberaterin begründete dies damit, dass das Möbelhaus damit schon schlechte Erfahrungen gemacht hat, da sich Leute beraten und eine Küche planen lassen und diese dann selbst nachbauen bzw. nachbauen lassen. Die Unterlagen erhält man auch bei Rathmer erst, wenn ein Kaufvertrag unterschrieben ist. Allerdings bedeutet dies noch nicht, dass die Küche so final ist und so bestellt werden muss. Es bedeutet lediglich, dass man die Küche bei Rathmer kauft; bis zur eigentlichen Bestellung kann diese noch beliebig geändert werden (dies erfolgt bei mir frühestens im Dezember 2014). Da die Beratung eindeutig erste Klasse war, werde ich die Küche auch hier kaufen, da Rathmer mir auch preislich sehr stark entgegen gekommen ist und zudem die Beleuchtung kostenlos hinzu kommt.

Küchentermin bei Brauckhoff in Castrop-Rauxel

Freitag Abend stand ein zuvor abgestimmter Termin bei Brauckhoff in Castrop-Rauxel an, um die Küche zu planen. Hier wurde ich freundlich an der Rezeption empfangen, musste jedoch erstmal ca. 20 Minuten warten, da mein Küchenfachplaner nicht zu erreichen war. Als dieser dann endlich erschien, wurde ich statt mit einer Entschuldigung mit den Worten "Wo bleiben Sie denn?" begrüßt. Ganz schön unhöflich. Nachdem wir an seinem Schreibtisch angelangt waren, begann er erstmal damit, diesen aufzuräumen.

Da ich die Entwurfspläne dabei hatte, konnte er anschließend die genauen Maße des Raums direkt in sein Küchenplanungsprogramm übernehmen, was eine zusätzliche Wartezeit bedeutete. Danach fragte er die Ausstattung der Küche ab und legte mit der Anordnung der Schränke und Geräte los. Abschließend konnte man die Küche in 3D auf einem großen Monitor betrachten, sodass man direkt einen plastischen Eindruck von der neuen Küche erlangen konnte.

Im nachfolgenden Verlauf des Gesprächs hatte ich den Eindruck, dass weitere Fragen des Verkäufers darauf abzielten, herauszubekommen, wie mein finanzieller Hintergrund aussieht und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, direkt einen Kaufvertrag abzuschließen. Da die Küche allerdings frühestens im Februar 2015 zum Einsatz kommt, schwand das Interesse des Verkäufers schnell und das weitere Gespräch verlief eher an der Oberfläche.

Er nannte dann am Ende einen Preis; wollte aber das Zustandekommen des Preises nicht offen legen und auch kein Angebot vorlegen. Die Planungsskizzen durfte ich ebenfalls nicht mit nach Hause nehmen, um das ein oder andere Detail noch einmal zu überdenken. Eine Begründung wurde vom Verkäufer nicht genannt. Beides - Angebot und Planung - würden mir erst nach Unterzeichnung eines Kaufvertrags übergeben. Auf Alternativen wurde nicht eingegangen. Dadurch, und durch die schlechte Beratung, hat sich dieses Geschäft endgültig bei mir disqualifiziert -  ich werde meine Küche woanders kaufen.