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Sonntag, 31. Mai 2015

Innenausbau II

Seit dem letzten Post ist einige Zeit vergangen. Zwischenzeitlich ist eine Menge passiert. Ich teile die Geschehnisse daher auf mehrere Posts auf.

Der Innenausbau ist mittlerweile erheblich voran geschritten. Es sind alle Leitungen verlegt. Hier ein Bild aus der Küche (in Richtung Diele/Eingangsbereich und HWR fotografiert):



Da man ja nie weiß, was später mal kommt, habe ich am letzten Wochenende über 400 Fotos von den Leitungsverläufen im Haus gemacht, diese nummeriert und entsprechend vermessen und dokumentiert, sodass man später bei Bedarf noch nachvollziehen kann, wo welche Leitung entlang läuft. Das sah dann in etwa so wie an einem Tatort aus:


Darüber hinaus wurden die Trockenbauwände im OG gestellt. Auf die gedämmten Schrägen und Decken im OG kamen ebenfalls Rigipsplatten. Auch die Rollladenkästen sind eingebaut.



Wie auf dem letzten Bild zu sehen ist, wurden im Bad die Ablagen für die Badewannen mit Rigipsplatten erstellt. Die Badewanne wird dazwischen und in den Estrich eingelassen, sodass der Einstieg nachher erleichtert wird. Da Wasserleitungen nicht mehr in den Außenwänden verlaufen dürfen, wurde eine Rigipswand davor gestellt. So kann eine ganz normale Badewannenarmatur an die Wand angebracht werden. Der Spülkasten der Toilette ist hier ebenfalls versteckt.

Im Spitzboden wurden ebenfalls Trockenbauwände gezogen. Auf dem folgenden Foto sieht man den Abstellraum.


Auf der anderen Seite ist durch den Einbau der Treppenhauswände ein L-förmiger Raum entstanden:




Wie man auf den oben gezeigten Bildern sieht, sind die Giebelwände bereits verputzt. Der Rest des Hauses ist - bis auf das Treppenhaus - ebenfalls schon verputzt:

Wohnzimmer (Essbereich) mit Blick auf die Küche

Wohnzimmer (Essbereich)

OG-Treppenhaus mit Blick auf das Kinder- und Schlafzimmer

Arbeitszimmer

Höllenmaschine

Sonntag, 16. November 2014

Bemusterungstermin im Bauzentrum Happe in Rheda-Wiedenbrück

Am 06.11.2014 stand der Bemusterungstermin für die Fliesen und Innentüren an. Im Rahmen dieses Termins musste ich mich verbindlich für die konkret zu verwendenden Materialien entscheiden. Fliesen kommen im EG in der Diele, der Küche, dem Gäste-WC und dem Hauswirtschafts-/Hausanschlussraum zum Einsatz, während im OG nur im Badezimmer Fliesen gelegt werden.

Im Bauzentrum Happe in Rheda-Wiedenbrück angekommen hatte ich nach erster Sichtung des Fliesenangebots direkt das Gefühl, dass ich hier das Richtige finden werde. Da ich ein bisschen früher da war, als mit dem Bauleiter vereinbart, konnte ich mich in Ruhe umschauen.

Für das Badezimmer oben habe ich recht schnell eine Kombination aus dunklen Bodenfliesen und weißen Wandfliesen gefunden, die mir sehr gut gefällt. Auf dem folgenden Bild sind auch zwei Varianten von dazu passenden Bordüren zu sehen, die ich aber nicht genommen habe.



Unten habe ich für alle zu fliesenden Räume eine mittelgraue Bodenfliese ausgesucht (Atlas Concorde Zone Grey).

Oben links der Vinyl-Bodenbelag für's Wohnzimmer, unten links Holzstück der Buchentreppe, rechts die Fliese für den Bodenbelag im EG
Als der Bauleiter pünktlich zum Termin erschien, war eigentlich nur noch die Wandfliese für das Gäste-WC offen. Hier habe ich mich für die gleiche Fliese wie im Badezimmer oben entschieden, denn diese passt auch sehr gut zur Bodenfliese für das EG.


Im Anschluss wurden dann noch Details wie z. B. die Verlegerichtung mit dem Bauleiter zusammen festgelegt. Die Fliesen werden dabei i. d. R. mit der langen Seite orthogonal zur Laufrichtung verlegt. In der ebenerdigen Dusche werden die Bodenfliesen dann genau anders herum gedreht und an einer Seite auch als Wandfliese weiter geführt. Die Dusche habe ich nun etwas länger gemacht. Ursprünglich war eine Breite von 90 cm und eine Tiefe von 110 cm geplant. Jetzt ist die Dusche etwa 150 cm tief geplant. Außer für eine etwas längere Glaswand/Duschabtrennung entstehen hierdurch keine Mehrkosten. Mittlerweile gibt es auch Duschtassen aus Acryl, die (fast) ebenerdig sind. Davon hat mir der Bauleiter jedoch abgeraten, da diese bei einem durchschnittlichen Personengewicht und der vorliegenden Duschgröße leicht in Schwingung geraten, da diese i. d. R. nur an den vier Eckpunkten befestigt werden.

Nicht nur in der Dusche werden durch Einsatz der Bodenfliesen an einer Wand Akzente gesetzt, sondern auch an der Badewanne. Die Seitenteile und Ablagen der Badewanne werden ebenfalls mit den dunklen Bodenfliesen bedeckt. Des Weiteren wird die Badewanne in den Boden eingelassen, sodass diese nur noch etwa 40 cm über diesem hinaus schaut.

Bei den Innentüren hatte ich mir vorab schon überlegt, dass diese in Richtung Landbuche gehen sollten. Die Standardtür die verbaut wird, ist zwar auch in Buche, jedoch wie erwartet farblich viel zu gesättigt. Der Berater hatte aber zum Glück noch einen Fächer mit anderen Buchefarben da. Daher habe ich mir eine Tür ausgesucht, die nur noch leicht gesättigter/dunkler ist als der Buchenfarbton der Treppe (hatte ein Holzstück der Treppe dabei, helle Buche, parkettverleimt). Dies hat den Hintergrund, dass die Türen eine Laminatoberfläche haben und sich farblich nicht mehr verändern, während die Treppe aus Massivholz hergestellt wird und daher noch etwas nachdunkelt. Auf Dauer sollte das dann hoffentlich passen. In Bezug auf die Drückergarnitur habe ich mich für das "Topmodell" entschieden: Ein schlichter und einfacher Edelmetallgriff mit "eckiger Biegung" (ähnl. Huga Linea).

Die Bemusterung war aber nur der erste Teil des Termins. Im zweiten Teil habe ich mich mit dem Bauleiter über den weiteren Ablauf und sonstige Fragen - insbesondere in Bezug auf die Ausführungsplanung - verständigt. In diesem Jahr wird nun nur noch bis zur Sohle gebaut. Erst im nächsten Jahr geht es dann - sobald es das Wetter zulässt - richtig los. Das stellt zwar eine Verzögerung zum eigentlich geplanten Ablauf dar, jedoch kann man weder dem Generalunternehmer noch mir einen Vorwurf machen. Wir haben uns um alles gekümmert, was nötig war, aber die Erschließungsarbeiten sind dann doch eben nicht schnell genug fertig geworden (ursprünglich war mal Anfang September, dann Anfang Oktober von der Stadt für den Abschluss der Erschließungsarbeiten kommuniziert worden), sodass nach der Bodenplatte wahrscheinlich erstmal und seriöserweise eine winterbedingte Baupause eingelegt wird.