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Dienstag, 23. Juni 2015

Estrich und Innenputz

In der letzten Zeit habe ich nicht so viel gebloggt, weil im Haus die Fußbodenheizung verlegt und der Estrich gegossen wurde. Letzterer musste nun erstmal ein Weilchen trocknen. Mittlerweile ist der Estrich jedoch begehbar und auch der Innenputz ist weiter getrocknet. Beides zusammen ergibt schon ein deutlich wohnlicheres Ambiente. Außerdem wirken die Räume jetzt viel größer:

Blick auf den Wohnbereich

Blick auf den Essbereich

Noch ein Blick auf den Essbereich
Zusätzlich dazu wurde im Bad auch schon die Badewanne eingebaut. Für die bodengleiche Dusche wurde ein leichtes Gefälle Richtung Abfluss in den Estrich eingebracht.





Mittwoch, 1. April 2015

Baufortschritt

Auch in der letzten Woche hat sich auf der Baustelle so einiges getan.

Das Treppenloch wurde etwas verkleinert, da an die Decke ein kleines Stück Beton angehängt wurde. Dies war notwendig, da unterhalb der Treppe vom EG ins OG ein Abstellraum entstehen soll und die Trockenbauwand des Abstellraumeingangs oben einen entsprechenden Abschluss benötigt, da sie nun etwas mehr eingerückt stehen soll als ursprünglich geplant. Diese Änderung bedarf zum Glück keiner weiteren Absprache, da der Treppenbauer ohnehin erst später zum Aufmessen kommt.



Später wurde zusätzlich noch ein Treppenpodest eingebaut.


Im OG wurde der Betonrahmen um das große Dreiecksfenster fertiggestellt. Damit ist nun auch die Giebelwand auf dieser Seite zu. Im Gegensatz zur anderen Seite wurde der Abschluss komplett betoniert und nicht mit Steinen hergestellt.




Die Dacheindeckung ist bis auf wenige seitliche Dachpfannen abgeschlossen. Die restlichen Dachpfannen können noch nicht gelegt werden, weil das Gerüst zu nah am Haus steht. Die folgenden Bilder zeigen die Ansicht aus dem Garten auf das Haus. Der obere Teil des Nebengiebels wurde nun auch zu Ende gemauert (ein Stein war kaputt und wurde dann mit Beton gefüllt, siehe zweites Foto).




Im OG wurde zudem die Nische in der Duschwand dicht gemacht. Die Leitungen schauen nun nicht mehr oben heraus, sondern wurden unten ordentlich verlegt.



Im vorderen Bereich wurde ein Teil des Daches wieder abgedeckt, um das Dachflächenfenster zu installieren. Dies bringt später Licht in den Flur im OG.




Neu eingebrachte Lüftungsröhren und -schläuche:



Die von der Straßenseite aus sichtbaren mittleren Pfettenköpfe haben bereits Risse. Nach Auskunft des Bauleiters Herr Willenbring lässt sich dies nicht vermeiden, weil Holz arbeitet. Um die weitere Ausbildung der Risse in Zukunft bestmöglich zu vermeiden setzt der Zimmermann demnächst noch entsprechende Klammern im von außen nicht sichtbaren Bereich. Die Klammern halten den Sparren zusammen. Des Weiteren werden die Risse durch den Zimmermann zusätzlich noch mit Holzspachtelmasse verfüllt und die Pfettenköpfe dann noch einmal gestrichen.


Erste Eindrücke vom Spitzboden und vom Dreiecksfenster:




Die Klinkerarbeiten gehen ebenfalls weiter voran. An allen Seiten wurde mittlerweile mindestens die obere Kante der Fenster erreicht. Auf der Garagenseite ist nun genau zu erkennen, wo die Garage mal stehen wird, denn hier wurde mit weißen Kalksandsteinen gemauert.

Gartenseite

Garagenseite
Die Vorderseite war etwas anstrengend. Hier wurden in der letzten Woche die Segmentbögen über den Fenstern gemauert und darüber die Klinkerzierleiste ins Mauerwerk integriert. Leider wurden diese im ersten Durchgang nicht gemäß Ausführungsplanung und vorliegendem Referenzbild ausgeführt, sodass ein Teil wieder abgerissen und neu geklinkert werden musste. Nun entspricht die Darstellung aber im Wesentlichen meinen Vorstellungen. Insbesondere die Zierleisten gefallen mir sehr gut.




Sonntag, 16. November 2014

Bemusterungstermin im Bauzentrum Happe in Rheda-Wiedenbrück

Am 06.11.2014 stand der Bemusterungstermin für die Fliesen und Innentüren an. Im Rahmen dieses Termins musste ich mich verbindlich für die konkret zu verwendenden Materialien entscheiden. Fliesen kommen im EG in der Diele, der Küche, dem Gäste-WC und dem Hauswirtschafts-/Hausanschlussraum zum Einsatz, während im OG nur im Badezimmer Fliesen gelegt werden.

Im Bauzentrum Happe in Rheda-Wiedenbrück angekommen hatte ich nach erster Sichtung des Fliesenangebots direkt das Gefühl, dass ich hier das Richtige finden werde. Da ich ein bisschen früher da war, als mit dem Bauleiter vereinbart, konnte ich mich in Ruhe umschauen.

Für das Badezimmer oben habe ich recht schnell eine Kombination aus dunklen Bodenfliesen und weißen Wandfliesen gefunden, die mir sehr gut gefällt. Auf dem folgenden Bild sind auch zwei Varianten von dazu passenden Bordüren zu sehen, die ich aber nicht genommen habe.



Unten habe ich für alle zu fliesenden Räume eine mittelgraue Bodenfliese ausgesucht (Atlas Concorde Zone Grey).

Oben links der Vinyl-Bodenbelag für's Wohnzimmer, unten links Holzstück der Buchentreppe, rechts die Fliese für den Bodenbelag im EG
Als der Bauleiter pünktlich zum Termin erschien, war eigentlich nur noch die Wandfliese für das Gäste-WC offen. Hier habe ich mich für die gleiche Fliese wie im Badezimmer oben entschieden, denn diese passt auch sehr gut zur Bodenfliese für das EG.


Im Anschluss wurden dann noch Details wie z. B. die Verlegerichtung mit dem Bauleiter zusammen festgelegt. Die Fliesen werden dabei i. d. R. mit der langen Seite orthogonal zur Laufrichtung verlegt. In der ebenerdigen Dusche werden die Bodenfliesen dann genau anders herum gedreht und an einer Seite auch als Wandfliese weiter geführt. Die Dusche habe ich nun etwas länger gemacht. Ursprünglich war eine Breite von 90 cm und eine Tiefe von 110 cm geplant. Jetzt ist die Dusche etwa 150 cm tief geplant. Außer für eine etwas längere Glaswand/Duschabtrennung entstehen hierdurch keine Mehrkosten. Mittlerweile gibt es auch Duschtassen aus Acryl, die (fast) ebenerdig sind. Davon hat mir der Bauleiter jedoch abgeraten, da diese bei einem durchschnittlichen Personengewicht und der vorliegenden Duschgröße leicht in Schwingung geraten, da diese i. d. R. nur an den vier Eckpunkten befestigt werden.

Nicht nur in der Dusche werden durch Einsatz der Bodenfliesen an einer Wand Akzente gesetzt, sondern auch an der Badewanne. Die Seitenteile und Ablagen der Badewanne werden ebenfalls mit den dunklen Bodenfliesen bedeckt. Des Weiteren wird die Badewanne in den Boden eingelassen, sodass diese nur noch etwa 40 cm über diesem hinaus schaut.

Bei den Innentüren hatte ich mir vorab schon überlegt, dass diese in Richtung Landbuche gehen sollten. Die Standardtür die verbaut wird, ist zwar auch in Buche, jedoch wie erwartet farblich viel zu gesättigt. Der Berater hatte aber zum Glück noch einen Fächer mit anderen Buchefarben da. Daher habe ich mir eine Tür ausgesucht, die nur noch leicht gesättigter/dunkler ist als der Buchenfarbton der Treppe (hatte ein Holzstück der Treppe dabei, helle Buche, parkettverleimt). Dies hat den Hintergrund, dass die Türen eine Laminatoberfläche haben und sich farblich nicht mehr verändern, während die Treppe aus Massivholz hergestellt wird und daher noch etwas nachdunkelt. Auf Dauer sollte das dann hoffentlich passen. In Bezug auf die Drückergarnitur habe ich mich für das "Topmodell" entschieden: Ein schlichter und einfacher Edelmetallgriff mit "eckiger Biegung" (ähnl. Huga Linea).

Die Bemusterung war aber nur der erste Teil des Termins. Im zweiten Teil habe ich mich mit dem Bauleiter über den weiteren Ablauf und sonstige Fragen - insbesondere in Bezug auf die Ausführungsplanung - verständigt. In diesem Jahr wird nun nur noch bis zur Sohle gebaut. Erst im nächsten Jahr geht es dann - sobald es das Wetter zulässt - richtig los. Das stellt zwar eine Verzögerung zum eigentlich geplanten Ablauf dar, jedoch kann man weder dem Generalunternehmer noch mir einen Vorwurf machen. Wir haben uns um alles gekümmert, was nötig war, aber die Erschließungsarbeiten sind dann doch eben nicht schnell genug fertig geworden (ursprünglich war mal Anfang September, dann Anfang Oktober von der Stadt für den Abschluss der Erschließungsarbeiten kommuniziert worden), sodass nach der Bodenplatte wahrscheinlich erstmal und seriöserweise eine winterbedingte Baupause eingelegt wird.